Aktuelles




Dogworld-Stiftung, Update September 2020

In den vergangenen Monaten haben wir uns als Gründer der Dogworld-Stiftung sowohl im „Hinfallen“ als auch im „Aufstehen“ geübt. Hoffen und Bangen, Lachen und Weinen, Erfolg und Enttäuschung stellten die Wechselbäder unserer Gefühlswelt dar.
Nun sind wir kämpferisch mittendrin im Neuaufbau, wohlwissend, dass dieser Neuaufbau nicht vor Jahresende abgeschlossen sein wird.
Wir fühlen uns wohl im Emsland, die Menschen um uns herum sind freundlich und uns wohlgesonnen.

Unser neuer Standort ist mittlerweile umzäunt, die Auslaufflächen werden begrünt, die Hundezimmer gerade baulich hergerichtet und der noch erforderliche Anbau für Schulungsraum, Analyseraum und Wohnbereich ist geplant.
Bis zur Fertigstellung des Anbaus bewohnen wir als Stiftungsgründer provisorisch mit unseren fünf Vierbeinern zwei kleine Zimmer.
Der positive Bauvorbescheid liegt vor und die Bauantragsgenehmigung wird erwartet.

Unsere Zuversicht, bis zum Jahresende den noch vor uns liegenden Berg an Aufgaben bzw. Baustellen zu bewältigen, ist nach wie vor groß. Zudem planen wir den Zuzug weiterer Hundesenioren in unser Hundealtersheim ebenfalls bis zum Jahresende.

Gleichwohl stehen der Dogworld-Stiftung bei der Bewältigung der noch anstehenden Aufgaben nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung, so dass an dieser Stelle die Bitte um finanzielle Unterstützung in Form von Spenden eine besonders hohe Priorität aufweist.
Wir erhoffen uns sehnlichst für unsere Tierschutz-Stiftung finanzielle Hilfe durch Spenden und bitten alle, denen es möglich erscheint, um entsprechende Unterstützung.

Unsere neue Heimat haben wir und unsere Vierbeiner dankend angenommen. Doch gerade jetzt bewegen wir uns zwischen Bangen und Hoffen, die enormen (Bau-)Kosten des Neuanfanges umfänglich tragen zu können.

Thomas und Ina
Unsere neue Heimat zwischen Meppen und Lingen im schönen Emsland (August 2020)








Entschleunigung bei Tierheimhunden

Die Schulung von Mitarbeitern in Tierheimen zählt zu den Aufgaben der Dogworld-Stiftung.
Und so konnten an den vergangenen beiden Tagen Mitarbeiter aus den Tierheimen Wiesbaden, Hof, Bayreuth, Falkensee, Zwickau und Zweibrücken zum Schulungsthema ENTSCHLEUNIGUNG in der Hundeschule Peter Popp (Immenreuth)  begrüßt werden.
Wie durch alle Schulungsteilnehmer anfangs übereinstimmend bekräftigt wurde, nehmen die Verhaltensauffälligkeiten aufzunehmender Tierheimhunde seit Jahren drastisch zu!
Dabei sei eine hohe Bandbreite an unterschiedlichen Verhaltensauffälligkeiten festzustellen.
Neben typischen Angst- und Aggressionsproblemen dominieren mittlerweile auch vielfach Hektik, innere Unruhe und immer häufiger soziale Defizite mangels fehlender Erziehung (Distanz- und Respektlosigkeit).
Welchen Vorteil beim Umgang mit verhaltensauffälligen Hunden ein „entschleunigender“ Umgang mit diesen Vierbeinern haben kann, wurde im Rahmen der zweitägigen Schulung in Theorie und Praxis vermittelt.
Was erneut in aller Deutlichkeit erkennbar wurde, ist der Umstand, dass „entschleunigende“ Maßnahmen im Umgang mit Tierheimhunden keinen(!) höheren Zeitaufwand für das Tierheimpersonal bedeuten. Stattdessen aber lassen sich neben der Lebensqualität auch Vermittlungsprognosen optimieren, wenn es im Vorfeld gelingen kann, Strategien für eine verbesserte Stressbewältigung durch ruhefördernde Maßnahmen im Umgang mit Tierheimhunden anzuwenden.
Ein großes Dankeschön an alle Schulungsteilnehmer und vor allem an Peter Popp und Familie, die in selbstloser Unterstützung zum schönen Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben.
Thomas und Ina
Anbei noch eine kleine (kommentarlose) Szenenauswahl zur Fortbildung.





Juli 2020: Neustart der Dogworld-Stiftung geglückt

 

Der Neustart der Dogworld-Stiftung im Emsland nimmt Formen an.

Die Erhaltung und Weiterentwicklung der Angebote unserer Dogworld Stiftung war unter den gegebenen Bedingungen am Standort in Nichel nicht möglich. Aus diesem Grund haben der Antragsteller des Genehmigungsverfahrens für die Windenergieanlagen und wir trotz unterschiedlicher Auffassungen in einem fairen Umgang miteinander nun eine Einigung erzielt und unser Grundstück verkauft.

Nach einer nun hinter uns liegenden Phase der Umorientierung haben wir im Emsland einen neuen Standort gefunden und werden die Arbeit der Stiftung dort zwar in neuen Räumlichkeiten, aber im gewohnten Umfang, mit weiterhin hohem persönlichen Engagement und frischem Schwung weiterführen. Wir sind zuversichtlich, die neu gewonnen Freiheiten nutzen zu können, um unsere Arbeit entsprechend unserer satzungsgemäßen Ziele ganz im Sinne des Tierschutzes weiterentwickeln zu können.

Aktuell gibt es noch unglaublich viel zu tun, um sämtliche baulichen bzw. räumlichen Voraussetzungen für unsere Hundesenioren und auch für die Errichtung von Schulungs- und Fortbildungsräumen gewährleisten zu können. Dabei blicken wir jedoch optimistisch in die Zukunft.

Der neue Standort bietet der Dogworld-Stiftung große Chancen für eine zukunftsfähige und nachhaltige Ausrichtung unserer Arbeit in einer tierschutzfreundlichen Umgebung.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen herzlichst bedanken, die uns mit selbstloser Unterstützung in der vergangenen schwierigen Zeit mit Rat und Tat beiseite gestanden haben.

Thomas und Ina

 


Ein kleines Lebenszeichen….

Bella, Max, Laura, Teddy und Georgy sind vor wenigen Tagen in ihrer neuen Heimat im Emsland angekommen. Der Umzug ging an keinem von uns spurlos vorbei und so schätzen wir uns glücklich, dass unsere fünf verbliebenen Hundesenioren den mehrere Wochen andauernden Umzugsstress insgesamt gut überstanden haben.
Die Geschwister Bella und Max werden in diesem Jahr immerhin 19 Jahre alt, Teddy und Georgy sind mittlerweile 16 Jahre alt und Laura ist 15 Jahre alt.
Bei uns ist alles auf Anfang und es sind noch ein paar schwere Hürden zu nehmen, bis wir wieder richtig durchatmen können. In ein paar Wochen haben wir es hoffentlich geschafft und dann ist auch wieder Platz für weitere Hundesenioren, die ihren Lebensabend im Hundaltersheim der Dogworld-Stiftung verbringen werden.
Wir blicken trotz der sehr schweren Zeit hoffnungsvoll nach vorne und danken allen, die uns ideell, finanziell und sogar mit körperlichem Einsatz bis heute und künftig an unserer Seite standen und stehen. Ohne euch wäre das alles nicht zu schaffen.
Ganz liebe Grüße senden Ina und Thomas



Vorankündigung

 

Die Dogworld-Stiftung zieht Ende April 2020 um!
Wir befinden uns aktuell in einem Einigungsverfahren mit dem Windenergiebetreiber und können deshalb davon ausgehen, dass wir mit unseren Hundesenioren Ende April ins Emsland umziehen werden. Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze.

 

 

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Schulung der Dogworld-Stiftung vom 28./29. Januar 2020
Acht schwache Hunde suchen acht starke Menschen!
Anlässlich einer Tierheim-Schulung der Dogworld-Stiftung trafen wir in den vergangenen beiden Seminartagen auf zahlreiche instabile bzw. schwache Hunde, die auf eine Vermittlung warten.
Beim Umgang mit ängstlichen, unsicheren oder sonst instabilen Tierheimhunden stellen wir häufig fest, dass nicht nur die stressbedingte Überforderung für diese Vierbeiner ein Risiko darstellt, sondern auch die UNTERFORDERUNG!!!
Schwache Hunde lassen sich in den meisten Fällen sehr gut stabilisieren, wenn diesen Vierbeiner auch das Motto „fordern und fördern“ zuteilwerden kann.
Planungssicherheit, sozialer und vor allem entschleunigender Umgang durch betreuende Tierpfleger/-innen sollten dabei mehr im Fokus stehen, als „nur“ Spaziergänge.
Soziale Unterstützung steht dabei weit vor der Leckerli-Variante. Leckerlis können Stress zwar vorübergehend reduzieren, zum Abbau von Ängsten jedoch taugen sie wenig! Dabei ist die soziale Unterstützung (betont ruhiger und entschleunigender Einsatz von Stimme und Körper) der mit Abstand erfolgreichste Weg, schwache Hunde zu stabilisieren.
Noch immer geistern übrigens die Theorien von angeblichen Beschwichtigungssignalen bei ängstlichen Hunden umher, die – bis auf wenige Ausnahmen – gar keine sind! Gähnen, sich kratzen oder das Belecken eigener Lefzen sind stressbedingte Handlungen, die keine Beschwichtigungsgesten darstellen! Leider wird das noch immer – selbst in der Literatur – nachweislich falsch dargestellt.

Alle Trainingsansätze, die im Video-Clip komprimiert vorgestellt werden, sind KEINE pauschal ratsame Patentrezepte, sondern ganz individuell auf jeden einzelnen Hund nach kurzen Analysen abgestimmt worden.
Das Übertragen einer bestimmten Methode auf jeden Hund ist nicht nur fachlich falsch, sondern kann sich erfolgsmindernd und damit auch negativ auf die Lebensqualität des jeweiligen Hundes auswirken.
Alle im Clip gezeigten Hunde befinden sich in deutschen Tierheimen und sind an geeignete bzw. erfahrene Menschen vermittelbar.
Seriöse Anfragen (ausschließlich bei Übernahmeinteresse) bitte an info@tierheim-stiftung.de richten.

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Ein Jahr verabschiedet sich

Ein wenig innehalten und
kurz zurückblicken
auf 365 Tage gelebtes Leben
Dankbar sein für
jede Enttäuschung und jeden Glücksmoment
Denn jede Erfahrung war mir ein Lehrmeister
Schlechtes loslassen
und Gutes mitnehmen
um wieder mit einem Herz voller Hoffnung
nach vorne zu schauen
auf ein neues Jahr


 Thomas und Ina

 

zum Jahreswechsel 2019/2020

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Der Jahreskalender 2020 ist nun schon ausverkauft!
Vielen Dank für die fleißigen Bestellungen!!!!


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!Happy Birthday !

Stevie, Bella und Max wurden im Jahr 2019 18 Jahre alt. 

Stevie

Bella

Max

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Dezember 2019: Fröhliche Hunde leben (oftmals) länger!
Bella (18), Max (18), Georgy (16), sind sicher unsere Aktivposten im Seniorenheim.
Das Geschwisterpärchen Bella und Max wurde 2001 geboren und befindet sich nun fast 6 Jahre in unserer Einrichtung. Bemerkenswert ist die unglaubliche Lebensfreude der zwei – trotz Krebserkrankungen bei beiden.
Sie tollen und spielen noch immer wie junge Hunde. Dass bei uns Menschen ein überwiegendes fröhlich sein mehr Lebensqualität und damit auch eine höhere Lebenserwartung bedeutet, bezweifelt wohl kaum noch jemand. Scheinbar orientieren sich manche unserer Hunde auch an dieser Lebensweisheit. Und da wir ja wissen, welchen Einfluss eine Stimmungsübertragung haben kann, sollten wir Menschen in Sachen Fröhlichkeit und Zufriedenheit für unsere Vierbeiner immer das beste Vorbild sein.
Heute Vormittag konnte ich kaum anders, als exakt eine Minute aus dem Leben unseres „Ältestenrates“ in einem Clip zusammenzufassen.
Einfach nur schön, das immer wieder erleben zu dürfen.    


 


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Unser Jahreskalender für 2020 ist fertig!


Wir haben nun unseren Jahreskalender 2020 fertiggestellt. Einige Exemplare gehen in den nächsten Wochen per Post unter anderem an unsere Paten und Fördermitglieder raus.
Wie in jedem Jahr kann aber der selbstgebastelte Jahreskalender für weitere Interessierte über eine Spende in Höhe von mind. 20,00 Euro ebenfalls bestellt werden. Hierzu bitte eine Nachricht per Mail an info(at)tierheim-stiftung.de. senden.
In der Mail unbedingt den Namen des Spenders und die postalische Anschrift (für das Versenden des Kalenders) vermerken.
Dann den Spendenbetrag bitte auf das Spendenkonto der Dogworld-Stiftung überweisen. Nach Spendeneingang wird der Kalender 2020 verschickt.
Link: so können Sie helfen
Danke und liebe Grüße
Das Team der Dogworld-Stiftung

 

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Energiepolitik um offensichtlich jeden Preis!
Dank der grandiosen Unterstützung durch über 1000 schriftliche Einwendungen beim Landesamt für Umwelt konnten wir im Mai 2019 beim Erörterungstermin gestärkt auftreten und argumentieren.
Die Entscheidung für eine Baugenehmigung der 8 Windräder ist auch deshalb bislang noch nicht getroffen worden.
Doch in den Monaten Juli und August mussten wir feststellen, dass der für uns zuständige Landkreis Potsdam Mittelmark deutlich GEGEN die Dogworld-Stiftung und FÜR die Baugenehmigung der 8 Anlagen votierte.
Nach fast 10 Jahren gemeinnütziger Tätigkeit, vielfacher und umfangreicher Pressemitteilungen und auch TV-Auftritten der Dogworld-Stiftung spricht nun der Landkreis ganz plötzlich von einer „illegalen Nutzung“ des Objektes durch die Dogworld-Stiftung.
Dabei waren wir bereits im Dezember 2010 persönlich bei der Bauaufsichtsbehörde vorstellig und hatten unsere Stiftung und unser Vorhaben dort erläutert. Selbst die Sachbearbeiterin ist uns heute noch namentlich bekannt, da wir ein Protokoll dazu erstellt hatten.
In der Behörde waren jedoch keine Unterlagen zum Objekt auffindbar und so sollten wir durch die Behörde zurückgerufen werden. Das allerdings war nicht geschehen.
Nun gab es im Juli 2019 eine Bauprüfung, in deren Rahmen mitgeteilt wurde, dass wir versäumt hätten, eine Nutzungsänderung (formelles Baurecht) zu beantragen. Die materielle Rechtmäßigkeit (darf man dort das tun, was man tut…) wurde jedoch durch den Bauprüfer nicht in Frage gestellt.
Wenige Tage später sprach uns jedoch der Leiter der Baubehörde sogar eine materielle Rechtmäßigkeit ab. Wie wir mittlerweile wissen, ist das eine Falschinformation, deren Hintergrund uns mittlerweile natürlich klar ist.
Der Landkreis spricht sich deutlich für den Bau der Windräder aus und versucht nun offensichtlich mit entsprechender Intensität, uns aus dem Objekt herauszudrücken. Die dahinterstehende Idee ist klar: mit einer uns drohenden Nutzungsuntersagung wären gleich mehrere Probleme gelöst, wie zum Beispiel die Hinfälligkeit der 1000 schriftlichen Einwendungen.
Der Weg zum Bau der Windräder (über 240 Meter hoch) wäre geebnet und zwei weitere Anlagen durch einen anderen Energiebetreiber hätten dann auch deutlich bessere Chancen.
Die Dogworld-Stiftung als offensichtlich politisch gewollter Kollateralschaden!
Übrigens stehen in unserer Nähe bereits 32 Windräder, 8 weitere werden gerade gebaut und insgesamt 10 sind noch geplant. 4 dieser Anlagen würden dann unter 1000 Meter Bauabstand zur Dogworld-Stiftung vorweisen.
Unsere traurige Situation entwickelt sich gerade zum filmreifen Szenario. Es ist nicht nur der Windkraftbetreiber, dem wir ein Dorn im Auge sind, es ist auch das politisch fundamentierte Kalkül des Landkreises, dem wir jetzt ausgesetzt sind.
Wie lange wir uns noch diesem David-gegen-Goliath-Spektakel ausgesetzt sehen müssen, können wir nicht beurteilen. Letztendlich stehen wir bei einer Niederlage vor einem nicht mehr bewohnbaren, nahezu wertlosen Objekt (für Mensch und Hund) und damit existenziell vor einem Scherbenhaufen.

In jedem Fall hat die Dogworld-Stiftung enorme finanzielle Aufwendungen zu leisten (Rechtsanwälte, Gutachten, Rücklagen für zu erwartende gerichtliche Auseinandersetzungen oder einen Neustart).
Ohne entsprechende finanzielle Unterstützung von außen kann das alles nicht geleistet werden.
Wer Hilfe leisten kann und möchte: https://www.tierheim-stiftung.de/So-koennen-Sie-helfen/
Vielen Dank euch allen für die Aufmerksamkeit, die ihr uns entgegenbringt  und für die bislang geleistete Hilfe.
Thomas, Ina und unsere vielen Partner auf vier Pfoten.
 

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SCHULUNG DER DOGWORLD-STIFTUNG – für Mitarbeiter von Tierheimen und Tierschutzorganisationen.
Thema: Gruppenzusammenführung bei Tierheimhunden
Wann? / Wo?: 13. und 14. August 2019; in Immenreuth (bei Bayreuth), Beginn 10.00 Uhr.
Für Hunde mit Normalverhalten und Hunde mit unsicherem bis ängstlichem Verhalten.
Zwei Seminartage ausschließlich für Mitarbeiter in Tierheimen und Tierschutzorganisationen.
Die permanente Einzelhaltung in Tierheimen kann die grundlegenden sozialen Bedürfnisse eines Hundes nicht erfüllen und gilt deshalb für viele als tierschutzrelevant. Insbesondere Hunde, denen zusätzlich noch die sozialen Kontakte zu Menschen nicht ausreichend ermöglicht werden, haben im Tierheim eine völlig unzureichende Lebensqualität.
Doch bei der Zusammenführung von Hunden in bevorzugt kleine Gruppen darf nicht „gewürfelt“ werden. Stattdessen gilt es, durch Beobachtung von Kommunikation und Interaktion zwischen den einzelnen Hunden die Gruppen optimal zusammenzustellen und damit den Stresslevel möglichst gering zu halten.
Maximale Teilnehmerzahl: 20. Kosten: 60,00 Euro (fließen gänzlich der Dogworld-Stiftung zu).

Anmeldungen bitte unter http://www.tierheim-stiftung.de/schulungsmodule.html (Anmeldeformular) vornehmen

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Gleich mal vorab: Die Baumanns sind definitiv KEINE Gegner der Windenergie und auch keine Verschwörungstheoretiker. Die Baumanns leben seit mehreren Jahren von bislang 30 Windrädern umgeben in einem landschaftlich wunderschönen Teil Brandenburgs.
Die Entfernung des nächstgelegenen Windrades beträgt 1200 Meter. Bei Westwind ist ein deutlich hörbares Wummern (Lärm) zu vernehmen und bei einem bestimmten Stand der Sonne erreichen uns auch Schlagschatten. Ein geringer Teil der Hunde, die bei uns leben, reagiert auf diese Geräusche und auch auf Schlagschatten mit erkennbarem Stress. Gerade das Erschrecken bei einem Schattenwurf der Windradflügel ist immer wieder zu beobachten. Irgendwie haben wir uns mit diesem Umstand im Laufe der Jahre abgefunden – vor allem deshalb, weil wir keine Gegner der Energiewende sind.
Bei Ina und mir gibt es keinen Nocebo-Effekt, wir nehmen die Dinge, wie sie sind und arrangieren uns auch immer wieder mit für uns nachteiligen Gegebenheiten.
Doch nun passiert etwas, was wir als Bewohner der Dogworld-Stiftung als eine erhebliche Bedrohung unserer eigenen Gesundheit und auch der Gesundheit der hier lebenden Hunde ansehen müssen.
In der Planung stehen insgesamt 12 weitere Windräder (8 konkret beantragt, 2 vorgeplant), von denen 4 Anlagen unter 1000 Meter an unsere Einrichtung herangebaut werden. Zwei dieser Anlagen sind jeweils 240 Meter hoch!
Man kann bei den modernen Windrädern übrigens nicht mehr von einem Windrad, sondern besser formuliert, von einer INDUSTRIANLAGE sprechen. Die Dimensionen sind mittlerweile unglaublich geworden.
Würden wir nun die Füße einfach stillhalten, wären die als wahrscheinlich geltenden Auswirkungen – bezogen auf das Objekt der Tierschutz-Stiftung – für uns das existenzielle Aus.
Lärm, Infraschall und Schattenwurf würden das Leben und Arbeiten an dieser Örtlichkeit unmöglich werden lassen.

Wenn man mal etwas Insiderwissen bekommt - was bei uns zwangsweise der Fall ist - überrascht einen nach 2 Jahren Recherche nicht mehr, weshalb die Öffentlichkeit über die dunklen Seiten der "modernen" Energiepolitik so gut wie nicht informiert ist.

Weltweit gibt es gesundheitliche Betroffenheit, die noch immer von den Betreibern der Anlagen als "Nocebo-Effekt" dargestellt wird. Das heißt, dass all die betroffenen Menschen (dicht an Windrädern lebend) angeblich nur deshalb erkranken, weil sie sich Gefahren einbilden.
Obwohl fast wöchentlich bestätigende Meldungen aus aller Welt eintreffen, behaupten Betreiber von WEA noch immer, der von ihren Anlagen ausgehende Infraschall habe keine Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen. Und dies obwohl es dazu mittlerweile weltweit konkrete wissenschaftliche Untersuchungen gibt, die gesundheitliche Gefahren von Infraschall (bei permanenter Belastung) zweifelsfrei belegen.
Interessant in diesem Zusammenhang:
Schäden durch Infraschall
 sind sogar von den Krankenkassen in Deutschland anerkannt und werden von den behandelnden Ärzten vergütet: Diagnoseschlüssel T75.2 (ICD-10-GM2010).
Die Anerkennungspraxis von Schäden und Erkrankungen und damit die Erstellung eines Diagnoseschlüssels ist an strenge Voraussetzungen gebunden, die offensichtlich erfüllt wurden. Der Schlüssel wurde übrigens durch den Bundesausschuss aller Krankenkassen festgelegt.
Hier scheint man sich den Infraschall-Risiken eher bewusst zu sein.
Die Betreiber von WEA und offensichtlich auch viele Politiker scheint dieses Bewusstsein noch nicht erreicht zu haben.
Wir können und müssen heute davon ausgehen, dass zwischen 10% und 30% der in unmittelbarer Nähe von Windrädern lebenden Menschen (und damit auch Tiere) mit gesundheitlichen Folgeschäden zu rechnen haben. Warum das so ist, ist noch nicht ausreichend erforscht, dass aber Infraschall, der fatalerweise nicht hörbar ist, auf das menschliche Gehirn einwirkt, gilt zwischenzeitlich als belegt. Leider gibt es auch keinerlei Schutzmechanismen gegen Infraschall, selbst dickste Mauern können ihn nicht blockieren oder auch nur ansatzweise reduzieren.
Ina und ich haben eine Fürsorgepflicht, nicht nur für unsere eigene Gesundheit, sondern auch für das gesundheitliche Wohl unserer eigenen und der in unserer Stiftung untergebrachten Hundesenioren.
Dieser Umstand erlaubt es unter anderem aus tierschutzrechtlichen Gründen überhaupt nicht, dass wir nach dem Bau der Windräder noch an diesem Standort verbleiben können.

Gemäß Aussage unserer Bundeskanzlerin (vor wenigen Tagen), hat wohl mittlerweile auch unsere Bundesregierung die zunehmende Klagewelle wegen zu geringer Bauabstände der Windräder wahrgenommen und so soll jetzt erst wohl eine Arbeitsgruppe CDU/SPD im Bund Gespräche zu einer möglichen Vereinheitlichung von Bauabständen erörtert werden. Das ist verdammt spät, liebe Frau Merkel, sowohl für alle bislang Betroffenen (wohl mehrere zehntausend Menschen in Deutschland), als auch für Betroffene wie uns, die vermutlich bei einer künftigen Regelung überhaupt nicht mehr profitieren können.

Obwohl ich selten „zornig“ werde, treibt es mir dennoch etwas Zornesröte ins Gesicht, wenn Politik und Industrie beim Thema Windenergie von einer ökologisch „sauberen“ bzw. „grünen“ Energieform sprechen. Das ist ganz einfach Nonsens.
Bislang gibt es weltweit noch kein „sauberes“ Energiemodell, weil jede Form der Energiegewinnung mit Schädigungen an Natur, Umwelt oder auch am Menschen verbunden ist.
Die „sauberste“ Variante wäre Energiereduktion, doch dann würde ein ökologisches Problem durch ein ökonomisches Desaster abgelöst.
Irgendwie ein Teufelskreis, aus dem wir nicht mehr so richtig herauskommen.
Die Sorgen und Probleme in der ländlichen Bevölkerung in Sachen Windräder haben nicht nur hier in Brandenburg viele Dorfgemeinschaften kolossal gespalten und teilweise kann man durchaus von verfeindeten Strukturen. Die Nutznießer sind vor allem Landwirte und deren familiäres Umfeld, die durch Grundstücksverpachtungen enorm hohe Pachtzinsen erwirtschaften. Die Geschädigten sind all die Menschen, die unter diesen Bedingungen gesundheitlichen Gefährdungen ausgesetzt werden.
Zumal sehr viele Landwirte da nicht wohnen, wo sie verpachten.  

Wer weiteres Interesse zu diesem Thema haben sollte: Es gibt natürlich sehr viel Unfug und auch Verschwörungstheorien zum Thema Windenergie.
Aber es gibt mittlerweile auch durchaus seriöse Berichterstattungen wie unter anderem:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/windkraft-in-der-kritik-klimaheilmittel-und-krankmacher.976.de.html?dram:article_id=416029

 

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Wir hoffen sehr, dass wir uns den juristischen Klageweg ersparen können. Mittlerweile steht zwingend fest, dass wir bei einem Bau der geplanten Anlagen aufgrund mittlerweile erwiesener gesundheitlicher Gefährdungen für uns Menschen und für unsere Hunde / Hundesenioren alles aufgeben müssen, was wir uns mühsam in den letzten 10 Jahren aufgebaut haben.
Ein Verbleib ist vor allem auch unter tierschutzrechtlichen Aspekten (durch Gutachten belegt) im Falle einer Baugenehmigung nicht mehr möglich. Ein Neuanfang unter vergleichbaren Lebens- und Arbeitsbedingungen ist ebenfalls nicht möglich, weil nach einem Bau der Anlagen der extreme Werteverlust unserer Einrichtung den Kauf einer alternativen Immobilie in Deutschland unmöglich machen würde. Zudem wird eine vergleichbares Objekt kaum zu finden sein. Bitte drückt uns alle die Daumen!!!!!!!

 

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